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Goldinterventionen

Abbildungen zu Goldinterventionen

In der „Geheimen Goldpolitik“ befinden sich über 100 meist einmalige Abbildungen. Hier finden Sie eine Auswahl an Abbildungen zu Goldinterventionen, dem Hauptthema des Buches.

Abb. 17: Durchschnittlicher Intraday-Verlauf des Goldes 1986–7/1993

Einen Beweis der geheimen Goldinterventionen bieten Kurs-Anomalien. Vor Beginn der systematischen Interventionen gab es keinerlei Auffälligkeiten im Innertages-Verlauf, wie der nachfolgende Chart belegt. Er zeigt den typischen Intraday-Verlauf des Goldpreises vor Beginn der systematischen Interventionen am 5. August 1993:
Gold Intraday Durchschnitt 1986 - 7 /1993

Abb. 18: Durchschnittlicher Intraday-Verlauf des Goldes 8/1993–3/2009

Ganz anders sieht es seit Beginn der Interventionen aus. Diese werden meist schockartig durchgeführt. Der aus mehreren Millionen Minuten-Kursen errechnete durchschnittliche Intraday-Verlauf des Goldpreises nach Beginn der systematischen Interventionen am 5. August 1993 zeigt beispielsweise gehäuft scharfe Rückgänge um 10 Uhr New Yorker Zeit: Gold Intraday Durchschnitt 8/1993-3/2009

Abb. 34: Mutmaßliche Lagerorte des Bundesbankgoldes (Schätzung)

Wo lagert eigentlich das Gold der Deutschen? Das meiste bei ausländischen Zentralbanken und nur ein geringer Teil in Frankfurt bei der Bundesbank, wie die nachfolgende Abbildung verdeutlicht: Mutmaßliche Lagerorte

Abb. 37: Weltweit verliehenes Zentralbankgold, Schätzung aus New Yorker Lagerbestand

Obwohl verliehenes Gold gänzlich etwas anderes ist als Gold im Bestand, teilen die Notenbanken nicht mit, wieviel Gold sie verliehen haben. Auf Basis des Tresorbestands der New Yorker Fed ist die Schätzung der verliehenen Menge Goldes möglich. Lagerbestand

Abb. 39: Goldpreis und weltweit auf den Markt gekommenes Zentralbankgold

Die Politik der Zentralbanken bestimmte maßgeblich den Goldpreis. 1993, dem Beginn der systematischen Interventionen, wurde das Zentralbankangebot ausgeweitet und der Goldpreis fiel. Seit 2001 kommt effektiv kein Gold mehr auf den Markt und sein Preis steigt. Der nachfolgende Chart zeigt unterhalb des Goldpreises die insgesamt durch Verkäufe und Verleihungen auf den Markt gekommene Menge Goldes: Goldmenge

Abb. 43: Gold-Dezemberkontrakt am 5. August 1993

Jeder Beobachter des Goldmarktes kennt sie: Unveranlaßte, schockartige Preisrückgänge. Diese kostengünstige Art der Intervention soll Investoren zum Glattstellen der Position veranlassen (Verunsicherung, Exekution von Stop-Loss-Odern). Bereits am ersten Tag wurde auf diese Weise interveniert, der Goldpreis fiel nach Eröffnung binnen Minuten um fast 5 Prozent, wie der nachfolgende Intraday-Chart des 5. August 1993 verdeutlicht: Intraday-Chart

Abb. 49: Die Phasen der Golddrückung

Die Interventionen lassen sich in drei Phasen einteilen. In der ersten wurde ein Anstieg über 400 Dollar unterbunden, in der zweiten dominierte die privaten Goldleihe; in der dritten Phase wurde der Preisanstieg nur noch abgebremst. Obwohl die Interventionen im Geheimen durchgeführt werden, gibt es genügend Spuren in Dokumenten und Preisen, daß jede Phase auf Minute genau datiert werden kann. Golddrückung

Abb. 50: Goldleihezins 3 Monate

Die Zentralbanken verleihen angeblich wegen des Zinsertrages Gold an private Geschäftsbanken. Dieser ist allerdings sehr gering, oft beträgt er unter 1 Prozent pro Jahr. Tragen sie wirklich dafür das Verlustrisiko? Goldleihezins

Abb. 62: Gold und Nettopositionierung der Commercials (Anteil an Gesamtpositionen)

Die Struktur des Terminmarkts hat sich seit Beginn der dritten Phase geändert, die „kommerziellen Händler“ gemäß den Statistiken der US-Aufsichtsbehörden sind deutlich und dauerhaft auf der Verkaufseite positioniert. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Positionierung der „kommerziellen Händler“ („Commercials“) an den Terminmärkten: Positionierung

Hier können Sie sich weitere interessante Abbildungen zum Thema Goldinterventionen und Megablase downloaden: Abbildungen.zip (ca. 125 KB)

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Dimitri Speck

Geheime Goldpolitik

Warum die Zentralbanken den Goldpreis steuern.

ISBN 978-3-89879-837-2
Seiten: 352
Erschienen am 11.09.2013

Preis 24,99 Euro

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